Ohio-Wahl: Vivek Ramaswamy sorgt mit kontroversem Spot für Kritik

Neue Zürcher Zeitung · Renzo Ruf ·

Der Gouverneurskandidat Ramaswamy spannt die leibliche Mutter seiner demokratischen Gegnerin Amy Acton ein, um sie als Lügnerin zu beschimpfen. Dass diese mit einem Mann verheiratet war, der Acton sexuell missbrauchte, lässt er aussen vor.

Ein schmutziger Wahlkampf eskaliert weiter: In Ohio hält Vivek Ramaswamy an einem kontroversen TV-Spot fest

Der republikanische Gouverneurskandidat und Trump-Vertraute spannt die Mutter seiner Gegnerin Amy Acton ein, um die Demokratin der notorischen Lüge zu überführen. Die attackierte Acton weist die Vorwürfe zurück. Hinter allem steckt eine tragische Familiengeschichte.

Mit einem negativen Fernsehspot bringt der republikanische Gouverneurskandidat Vivek Ramaswamy im Gliedstaat Ohio sogar seine Parteifreunde gegen sich auf. Zuletzt sagte am Donnerstag der abtretende Gouverneur Mike DeWine: «Es ist falsch, diese Werbesendung zu schalten.» Zuvor war auch der republikanische Senator Jon Husted, der am 3. November wiedergewählt werden möchte, auf Distanz zu Ramaswamys Attacke gegangen.

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