Frankfurt: Preisübergabe an Schah-Sohn in Paulskirche umstritten
Frankfurter Allgemeine · Bernhard Biener ·
Trotz vieler kritischer Stimmen zur Preisübergabe der Friedrich-Naumann-Stiftung an den Schah-Sohn Reza Pahlavi wird Bürgermeister Nils Kößler ein Grußwort sprechen.
Auszeichnung für iranisches Volk : „Passt zum Anspruch der Paulskirche“
Trotz vieler kritischer Stimmen zur Preisübergabe der Friedrich-Naumann-Stiftung an den Schah-Sohn Reza Pahlavi wird Bürgermeister Nils Kößler ein Grußwort sprechen.
Die Verleihung des Freiheitspreises der Friedrich-Naumann-Stiftung am Samstag im Römer bleibt umstritten, aber sie soll in der vorgesehenen Form stattfinden. Ein Antrag der Linken, den Mietvertrag mit der Stiftung zu kündigen, fand am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung keine Mehrheit. Auf Kritik stößt nicht die Entscheidung, mit dem Preis die für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie kämpfenden Menschen in Iran zu würdigen. Sondern dass die Auszeichnung treuhänderisch an den im amerikanischen Exil lebenden Reza Pahlavi übergeben werden soll. Mehrere Demonstrationen von Anhängern und Gegnern des letzten Schah-Sohns sind für den Tag angekündigt.
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