Ukraine: Nach der Waffenruhe geht Russland mit noch grösserer Brutalität vor

Neue Zürcher Zeitung · Volker Pabst ·

Die erfolgreiche Hilfsaktion in Oleschki steht nicht für ein humanitäres Umdenken im Kreml. Russland attackiert die Ukraine weiterhin ohne jegliche Rücksicht auf zivile Opfer. Exemplarisch dafür steht ein besonders blutiger Angriff in der Provinz Saporischja.

Nach der Waffenruhe ein Massaker: Russischer Angriff auf Schulhaus tötet Dutzende von Zivilisten

Die erfolgreiche Hilfsaktion in Oleschki steht nicht für ein humanitäres Umdenken im Kreml. Russland attackiert die Ukraine weiterhin ohne jegliche Rücksicht auf zivile Opfer. Exemplarisch dafür steht ein besonders blutiger Angriff in der Provinz Saporischja.

Die Hilfsaktion für die russisch besetzte Frontstadt Oleschki bot vergangene Woche einen kleinen humanitären Lichtblick in Russlands Krieg gegen die Ukraine. Professionell arbeiteten Vertreter der beiden Kriegsparteien zusammen, um Hilfsgüter in die seit Monaten eingeschlossene südukrainische Stadt zu bringen und Ausreisewillige zu evakuieren. Mehrere hundert Zivilisten konnten so aus akuter Lebensgefahr gerettet werden. Ermöglicht wurde die Hilfsaktion durch die bisher längste lokale Waffenruhe seit Kriegsbeginn.

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