Kritik einer Oxfam-Studie zu Klimaemissionen von Superreichen
Frankfurter Allgemeine · Stefan Beher ·
Oxfam erklärt die Superreichen zu Hauptschuldigen der Klimakrise und die eigenen Modellannahmen zum wissenschaftlichen Beleg. Das erfreut die Medien und schadet dem Klimaschutz.
KlimaWandel : Sündenböcke des eigenen Wohlstands
Oxfam erklärt die Superreichen zu Hauptschuldigen der Klimakrise und die eigenen Modellannahmen zum wissenschaftlichen Beleg. Das erfreut die Medien und schadet dem Klimaschutz.
Bei Oxfam habe man „ein Talent dafür, komplexe Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln“, lobt die „Süddeutsche Zeitung“. Das reichste Tausendstel der Menschheit, acht Millionen Menschen, verursache mehr Kohlendioxid-Emissionen als die ärmsten 44 Prozent, rund 3,5 Milliarden Menschen, zusammen. Milliardäre seien deshalb „Hauptverantwortliche“ für die zunehmende Erderwärmung. Mehr noch: Sie verdienten sogar noch daran. „Sie investieren in die Katastrophen und in deren Beseitigung“, zitiert die „SZ“ aus der jüngst erschienenen Studie.
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