Alexander Kluge und Frankfurt: Ein Tag voller Filme und Erinnerungen

Frankfurter Allgemeine · Eva-Maria Magel ·

Die dritte Ausgabe von „Frankfurt schaut einen Film“ steht ganz im Zeichen des großen Filmemachers Alexander Kluge. Seine langjährige Kollegin Ulrike Sprenger erklärt, warum sein Denken weiter so wichtig ist.

Frankfurt schaut einen Film : „Alexander Kluge hatte immer Hoffnung“

Die dritte Ausgabe von „Frankfurt schaut einen Film“ steht ganz im Zeichen des großen Filmemachers Alexander Kluge. Seine langjährige Kollegin Ulrike Sprenger erklärt, warum sein Denken weiter so wichtig ist.

Das Unberechenbare ist das gewesen, was Alexander Kluge wollte. So erinnert sich Ulrike Sprenger an den Autor, Regisseur, Fernsehunternehmer und Juristen, mit dem sie mehr als drei Jahrzehnte lang gearbeitet hat. Kairos, der günstige, schicksalsentscheidende Augenblick, hat schon Anfang der Siebzigerjahre Kluges Filmproduktion Kairos Film den Namen gegeben. Und was wäre wohl aus Kluge geworden, wenn er nicht als frisch promovierter Jurist nach Frankfurt gekommen wäre? Aus dem Rechtsreferendar am Frankfurter Institut für Sozialforschung wurde, angeregt durch Theodor W. Adorno, ein Film-Volontär, ausgerechnet bei Fritz Langs „Der Tiger von Eschnapur“. Ein paar Jahre später gehörte Kluge zu denjenigen, die in Oberhausen Papas Kino zu Grabe trugen.

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