Luftfahrt: Diese Firma will Deutschlands Regionalflugstrecken wiederbeleben

Handelsblatt · Nadine Schimroszik ·

Das Start-up Vaeridion baut ein Elektroflugzeug für neun Personen. Dafür erhält die Firma aus München jetzt mehr als 120 Millionen Euro Kapital. Fluggäste müssen sich aber noch gedulden.

Während E-Autos inzwischen zum Verkehrsbild dazugehören und auch E-Lkws immer häufiger auf den Straßen unterwegs sind, gibt es bisher kaum vollelektrische Flugzeuge. Aktuell fliegen fast alle Flugzeuge noch mit dem fossilen Brennstoff Kerosin und nicht mit Strom.

Das will das Münchener Start-up Vaeridion ändern. „Vaeridion hat die Chance, einen Weltmarktführer zu bauen. Die Frage ist nicht mehr, ob es E-Flieger geben wird, sondern, wer die Kommerzialisierung anführt“, sagt Firmenchef Ivor van Dartel.

Jack Wang vom Berliner Frühphaseninvestor Project A traut Vaeridion eine führende Rolle zu: „Ich glaube, Vaeridion kann eine ähnliche Rolle in der elektrischen Luftfahrt spielen wie BYD bei den Elektroautos.“ Project A hat bereits kurz nach der Firmengründung in Vaeridion investiert.

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