Zu viel Kunst und zu wenig Platz: Museumsdepots in der Krise
Neue Zürcher Zeitung · Reto U. Schneider, Fotografinnen und Fotografen ·
Eine Flut von Nachlässen und überquellende Museumsdepots führen zu der unbequemen Frage: Wie wird man Kunstwerke los? Der Kunsthistoriker Christoph Lichtin weiss es.
Dieser Mann zerstört Kunst. Sein Motiv: Es gibt zu viel davon
Eine Flut von Nachlässen und überquellende Museumsdepots führen zu der unbequemen Frage: Wie wird man Kunstwerke los? Der Kunsthistoriker Christoph Lichtin weiss es.
Christoph Lichtin ist eine Art Scharfrichter der Kunstwelt. Seit drei Jahren begibt er sich regelmässig in einen unbeschilderten Archivraum in der Viscosistadt, einem ehemaligen Industrieareal in Emmenbrücke, und verurteilt Kunstwerke zum Tod. Wie er dabei vorgeht, demonstriert er anhand von dreizehn Zeichnungen, die jetzt auf den riesigen Kartonkisten im Raum liegen. «Vaginas», sagt er als Orientierungshilfe für den Laien, der nicht sicher war, ob die surrealen Wesen mit den mandelförmigen Öffnungen tatsächlich das sind, wonach sie aussehen. «Ein wiederkehrendes Motiv bei Max von Moos.»
Read the full story at Neue Zürcher Zeitung · All coverage of this story