Mistral AI: „Wir können es uns nicht leisten, den Wettbewerb zu verlieren“
Handelsblatt · Luisa Bomke ·
Arthur Mensch führt Europas wertvollste KI-Firma und baut laut Kanzler Merz die wichtigste Technologie unserer Zeit. Im Handelsblatt-Interview kündigt er Investitionen in Deutschland an.
„Wir befinden uns mitten in einem epochalen Wandel.“ Mit diesen Worten hat Friedrich Merz auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung die Bedeutung der KI für Deutschland und Europa beschrieben. Doch ist Europa bei der Infrastruktur von den USA abhängig und hängt bei der Entwicklung von KI-Modellen hinterher. Entsprechend prägen nur wenige Europäer diesen epochalen Wandel. Einer der Wichtigsten: Arthur Mensch.
Der Franzose ist Gründer und CEO von Mistral, Europas wertvollstem KI‑Unternehmen. Mit Mistral Large 4 hat es das leistungsfähigste KI-Modell Europas entwickelt. Es soll helfen, den technologischen Rückstand zu den USA und China aufzuholen und Europas Unternehmen den Weg ins KI‑Zeitalter zu ebnen.
Erst im September sammelte Mistral drei Milliarden Euro ein und schloss damit die bislang größte Finanzierungsrunde eines europäischen Technologieunternehmens ab. Heute ist das Unternehmen 21 Milliarden Euro wert. Mit dem Handelsblatt hat der 34-jährige Mistral-Chef über die Aufholjagd auf die US‑Konkurrenz und Lösungen für Europa gesprochen.
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