Sachsen-Anhalt: Siegmund schließt mehrere Wahlgänge nicht mehr aus

Frankfurter Allgemeine · dpa ·

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund hatte angekündigt, bei der Ministerpräsidentenwahl nur im ersten Wahlgang anzutreten. Nun schwenkt er um.

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund hatte angekündigt, bei der Ministerpräsidentenwahl nur im ersten Wahlgang anzutreten. Nun schwenkt er um.

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund schließt nicht mehr aus, bei der Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt gegebenenfalls in einem zweiten oder dritten Wahlgang anzutreten. „Möglicherweise müssen wir die Gemengelage neu bewerten. Ob ich dann ein zweites oder drittes Mal antrete – oder ein anderer – das werden wir sehen“, sagte Siegmund der „Magdeburger Volksstimme“. Entscheidend sei, „dass ich meine Glaubwürdigkeit nicht verliere“.

Siegmund möchte sich im Dezember im Magdeburger Parlament zur Wahl stellen. Er ist dabei auf drei Stimmen aus anderen Reihen angewiesen. Die CDU-Fraktion hat beschlossen, bei der Wahl den Saal zu verlassen. Das BSW beabsichtigt, sich zu enthalten. Damit ist offen, wie Siegmund zu einer Mehrheit kommt. Ursprünglich hatte der AfD-Politiker angekündigt, nur in einem Wahlgang antreten zu wollen.

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