Ritualmord-Prozess in Darmstadt: Täterin muss dauerhaft in Psychiatrie
Frankfurter Allgemeine · Jan Schiefenhövel ·
Eine Frau leidet an Schizophrenie und ist überzeugt, ein Pilz habe sie befallen. Die Rettung sieht sie in einem Ritual, für das sie einen Menschen töten muss. Nun wird sie dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Tödliche Hammerschläge : Ritualmord in Heusenstamm: Gericht hält Frau für nicht schuldfähig
Eine Frau leidet an Schizophrenie und ist überzeugt, ein Pilz habe sie befallen. Die Rettung sieht sie in einem Ritual, für das sie einen Menschen töten muss. Nun wird sie dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Nach einem im Wahn begangenen Ritualmord hat das Landgericht Darmstadt für eine an paranoider Schizophrenie erkrankte 40 Jahre alte Frau die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Nach Überzeugung der Schwurgerichtskammer hat die Deutsche Katinka O., von Wahnvorstellungen getrieben, einen Menschen mit Hammerschlägen getötet, ist aber wegen ihrer Krankheit nicht schuldfähig und erhält deshalb keine Gefängnisstrafe.
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