Justizministerin: „Unglaublich niederträchtig und perfide“ – Hubig will K.o.-Tropfen mit Waffen gleichsetzen

Die Welt · WELT ·

Justizministerin Stefanie Hubig möchte ein klares Signal an mögliche Täter senden und Strafen für Vergehen nach Einsatz von K.o.-Tropfen deutlich erhöhen. Der Bundestag entscheidet über ihren Gesetzentwurf.

Justizministerin Stefanie Hubig möchte ein klares Signal an mögliche Täter senden und Strafen für Vergehen nach Einsatz von K.o.-Tropfen deutlich erhöhen. Der Bundestag entscheidet über ihren Gesetzentwurf.

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Vor der Bundestagsabstimmung an diesem Freitag hat Justizministerin Stefanie Hubig für die Verschärfung der Strafen für den Einsatz von K.o.-Tropfen bei Sexualverbrechen geworben. „Das Gesetz gibt ein klares Signal an Täter, mögliche Täter - und an die Betroffenen. Es geht hier um eine Mindeststrafe - da sind fünf Jahre sehr viel. Das bringt klar zum Ausdruck: Wir haben es mit schwerem Unrecht zu tun“, sagte die SPD-Politikerin im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. K.o.-Tropfen sollen künftig wie eine Waffe oder ein anderes „gefährliches Mittel“ behandelt werden.

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