Trump Watch: JD Vance und andere Republikaner distanzieren sich nach Midterms – die Trump-News der Woche
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Nach den Midterms ist vor den Präsidentschaftswahlen 2028: Was die herben Verluste der Republikaner und der Erfolg der Demokraten für die US-Politik und Machtstrategien bedeuten, erläutert diese Folge.
US-Vizepräsident JD Vance setzt sich direkt nach den Zwischenwahlen von Donald Trump ab. Er fordert, den Krieg im Iran zu beenden, sich auf die Lebenshaltungskosten zu konzentrieren, eine echte America-First-Politik zu betreiben und die Beziehungen zu Israel zu verändern. Vance ist damit der prominenteste, aber nicht der einzige Republikaner, der Abstand zum Präsidenten sucht.
„Die Zwischenwahl ist vorbei. Und am Tag eins fängt der Präsidentschaftswahlkampf an, und die Leute positionieren sich“, ordnet Co-Host Christian Lammert ein, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Nikki Haley, republikanische Ex-Gouverneurin und UN-Botschafterin, die als mögliche Präsidentschaftsbewerberin gilt, urteilt hart über ihre Partei und Trump: „Unterm Strich haben die Republikaner nicht auf die Menschen in Amerika gehört, sondern auf Washington.“ Und Washington habe sich „vor allem mit Eigeninteressen, Korruption und Selbstbeweihräucherung beschäftigt“.
Die Hosts gehen in dieser Podcast-Folge außerdem den Fragen nach: Welchen Gestaltungsspielraum haben die Demokraten mit den neuen Verhältnissen im Kongress? Welche Strategie hat Trump für die zweite Hälfte seiner Amtszeit? Und wie wahrscheinlich ist ein personeller Umbau in seinem Team?
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