The Spark: Q.ant will eine neue Ära in der Chipbranche einleiten
Handelsblatt · Nadine Schimroszik, Christof Kerkmann ·
Ein Start-up aus Stuttgart ist Gewinner beim deutschen Technologiepreis „The Spark“: Q.ant macht Computerchips durch Licht effizienter – und könnte selbst für Nvidia zur Konkurrenz werden.
Die KI-Revolution benötigt viel Energie. Im vergangenen Jahr ist die Nachfrage von Rechenzentren laut der Internationalen Energieagentur um insgesamt 17 Prozent gestiegen. Herkömmliche Technologien kommen längst an ihre Grenzen.
Hier setzt das Stuttgarter Start-up Q.ant an. Die Firma entwickelt Chips, die im Prozessor Licht für den Datentransfer nutzen: Die ladungsneutralen Teilchen, die Photonen, sollen Berechnungen schneller, kühler und mit deutlich geringerem Energieverbrauch durchführen können.
Letztlich könnte Q.ant damit auch Nvidia Konkurrenz machen. Die Q.ant-Prozessoren sollen die Kapazität von Rechenzentren um bis das 100-Fache steigern können, und das ohne aufwendige Kühlsysteme.
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