Cyberangriffe auf Supermärkte: Warum sie so leicht gelingen
Frankfurter Allgemeine · Piotr Heller ·
Die Cyberattacken auf Supermärkte und Blutbanken sind beängstigend. Ein Blick auf das Arsenal der Angreifer zeigt – es hätte sogar noch schlimmer kommen können.
Schutzlose Infrastruktur : Warum Kühltruhen und Blutbanken so leicht angreifbar sind
Die Cyberattacken auf Supermärkte und Blutbanken sind beängstigend. Ein Blick auf das Arsenal der Angreifer zeigt – es hätte sogar noch schlimmer kommen können.
Wie schnell aus einer wilden Spekulation eine echte Bedrohung werden kann, zeigte sich diese Woche. Nachdem Angreifer Mitte Oktober Tiefkühltruhen in 150 französischen Supermärkten aus der Ferne aufgeheizt und dadurch die Lebensmittel darin zerstört hatten, geschah in der Nacht zum Montag das Gleiche in Läden von Schweden bis nach Belgien, Luxemburg und Deutschland. Und während Sicherheitsexperten noch darüber spekulierten, ob es sich um Testläufe für vernichtende Angriffe handeln könnte, wurde genau diese Befürchtung am Mittwoch prompt bestätigt: Auch Kühlsysteme mehrerer Blutbanken in Frankreich wurden attackiert. Nur dem Eingreifen aufmerksamer Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass keine Blutkonserven zerstört wurden.
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