LIV Golf: Eines der teuersten Experimente der Sportgeschichte ist gescheitert
Frankfurter Allgemeine · Wolfgang Scheffler ·
Milliardensummen wurden investiert, doch nach knapp fünf Jahren stellt die von Saudi-Arabien finanzierte Serie LIV Golf den Spielbetrieb endgültig ein. Was passiert nun mit Stars wie Bryson DeChambeau?
Milliardensummen wurden investiert, doch nach knapp fünf Jahren stellt die von Saudi-Arabien finanzierte Serie LIV Golf den Spielbetrieb endgültig ein. Was passiert nun mit Stars wie Bryson DeChambeau?
Nach viereinhalb Jahren endet eines der teuersten Experimente der Sportgeschichte: die Golfserie LIV Golf. Bei der Gerichtsverhandlung am Donnerstag in New Jersey wurde das Aus der von Saudi-Arabien finanzierten Golfserie offiziell. Was sich spätestens seit einer veränderten Investitionsstrategie des saudi-arabischen Staatsfonds PIF im April abzeichnete, wurde jetzt Wirklichkeit. Zwar war im September noch ein geplanter Neustart als LIV Golf 2.0 in Aussicht gestellt worden, das scheiterte bislang aber am Fehlen von Stars und Geld.
Nachdem zuletzt unter anderem die Major-Sieger Bryson DeChambeau, Jon Rahm, Dustin Johnson und Cameron Smith keine Zusage gegeben hatten, zog der neue Hauptsponsor BC Partners seine geplante Investition von 300 Millionen Dollar ( 267 Millionen Euro) zurück. Ohne prominente Spieler und frisches Kapital blieb nur die Abwicklung. Zugleich wächst die Hoffnung, dass die besten Golfer nun wieder regelmäßig gegeneinander spielen.
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