Matthieu Pigasse: Ein linker Banker will Jean-Luc Mélenchon an die Macht bringen

Neue Zürcher Zeitung · Daniel Steinvorth ·

Matthieu Pigasse machte sich einen Namen, indem er finanziell angeschlagene Staaten bei der Umschuldung beriet. Nun unterstützt der Investmentbanker ausgerechnet den linksradikalen Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon. Warum?

Der Revolutionär im Dior-Anzug: Der Multimillionär Matthieu Pigasse will Frankreich nach links rücken

Matthieu Pigasse machte sich einen Namen, indem er finanziell angeschlagene Staaten bei der Umschuldung beriet. Nun unterstützt der Investmentbanker ausgerechnet den linksradikalen Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon. Warum?

Matthieu Pigasse redet leidenschaftlich über das Geld der anderen. Über die wachsende Ungleichheit in Frankreich, die Gier der Milliardäre und die Ungerechtigkeit eines Wirtschaftssystems, das die Reichen immer reicher mache. Als ihn der Fernsehmoderator Darius Rochebin kürzlich fragte, wie viel er selbst besitze, geriet der Investmentbanker allerdings ins Stocken. Mehr als hundert Millionen Euro, sagte er zunächst. Rochebin liess nicht locker. Hundert Millionen seien schliesslich etwas anderes als zweihundert Millionen. Wie hoch sein Vermögen genau sei, fragte er. «Einige hundert Millionen Euro», räumte Pigasse ein und wechselte dann das Thema.

Read the full story at Neue Zürcher Zeitung · All coverage of this story