Massai: Wer den Mythos der Krieger prägt und verdient

Neue Zürcher Zeitung · Cristina Karrer ·

Rote Gewänder, exotische Sehnsucht und Beziehungen mit einem Massai: Kaum ein Volk wird so klischeehaft vermarktet. NZZ Format zeigt, wer daran verdient.

Das Geschäft mit dem Massai-Mythos: Wer ihn prägt und wer daran verdient

Rote Gewänder, stolze Krieger, exotische Verführer: Das ist der Massai-Mythos. «NZZ Format» zeigt, wer alles daran verdient, von einer deutschen Influencerin bis zu Schmuckverkäufern auf Sansibar. Aber auch, wie die Massai versuchen, die Kontrolle über ihr Bild zurückzugewinnen.

20 Millionen Mal wurde ein Video mit Stephanie Fuchs in ihrem tansanischen Massai-Dorf angesehen. Die Deutsche lebt hier seit fünfzehn Jahren mit ihrem Massai-Ehemann Sokoine Papaa. In den sozialen Netzwerken erzählt sie vom Alltag und von der Kultur seiner Familie. Ihre Reichweite ermöglicht es ihr, die Grossfamilie zu finanzieren. Gleichzeitig werden deren Mitglieder zu Protagonisten einer Geschichte, die vor allem Stephanie erzählt.

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