Die deutsche Regierung sucht Lösung für Eishockey-WM 2027 – ohne Russland
Neue Zürcher Zeitung ·
Der Deutsche Eishockey-Bund bangt nach dem umstrittenen CAS- Urteil darum, wie es mit der Heim-WM 2027 weitergeht. Die Bundesregierung will dabei helfen.
Der Deutsche Eishockey-Bund bangt nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes darum, wie es mit der Heim-WM 2027 weitergeht. Die Bundesregierung will dabei helfen.
(dpa/sda) Der Eishockey-Weltverband (IIHF) ist auch nach tagelangen Beratungen wie gelähmt. Dafür hat sich die deutsche Bundesregierung eine Woche nach dem umstrittenen Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS zur sofortigen Wiedereingliederung Russlands nun positioniert. Die WM 2027 soll wie geplant in Düsseldorf und Mannheim stattfinden – ohne Russland.
«Unser Ziel muss es sein, die Turniere wie geplant durchzuführen. Das wäre angesichts der Boykotte bei Zulassung Russlands faktisch aber nicht möglich. Und deswegen wollen wir jetzt tatsächlich auf dem Gesprächsweg Möglichkeiten ausloten, wie wir das Turnier dennoch stattfinden lassen können», sagte der Regierungssprecher Stefan Kornelius.
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