Leo XIV. in Argentinien: Chronik einer komplizierten Beziehung

Neue Zürcher Zeitung · Simon Hehli ·

Warum die Peronisten Kirchen anzündeten und die Bischöfe zu den Verbrechen der Militärjunta schwiegen, warum der argentinische Papst nie in seine Heimat zurückkehrte und ihn Milei als «Hurensohn» beschimpfte: eine Chronik in vier Kapiteln.

Endlich kommt ein Papst – doch Argentiniens Verhältnis zur katholischen Kirche war schon immer kompliziert

Warum die Peronisten Kirchen anzündeten und die Bischöfe zu den Verbrechen der Militärjunta schwiegen, warum der argentinische Papst nie in seine Heimat zurückkehrte und ihn Milei als «Hurensohn» beschimpfte: eine Chronik in vier Kapiteln.

Argentinien fiebert dem Papstbesuch entgegen, seit Wochen prägen Plakate mit dem Bild von Leo XIV. und dem Wort «bienvenido» das Stadtbild von Buenos Aires. Gross war die Sorge, dass «el Papa» wegen seiner Krebserkrankung nicht kommen könnte – und gross die Erleichterung, als die Reise nach der Operation bestätigt wurde. Schliesslich ist es die erste Papstvisite seit fast vier Jahrzehnten.

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