Maschinenbau: „Schritt hat wehgetan“ – Neuer Krones-Chef sagt Kontinuität zu

Handelsblatt · Axel Höpner ·

Der Abfüllanlagenspezialist musste seine Umsatzprognosen vor wenigen Wochen nach unten korrigieren. Der neue CEO Thomas Ricker stellt dennoch einen „profitablen Wachstumskurs“ in Aussicht.

Der Getränkeabfüllanlagen-Spezialist Krones plant nach der Senkung der Umsatzprognosen keinen Strategiewandel unter dem neuen Vorstandschef. CEO Thomas Ricker sagte am Freitag dem Handelsblatt: „Der Schritt hat uns natürlich wehgetan, aber wir bleiben auf profitablem Wachstumskurs.“

Ricker hatte im Sommer die Nachfolge des langjährigen Krones-Chefs Christoph Klenk angetreten. Der studierte Maschinenbauer ist seit 2012 im Vorstand. Mit dem Wechsel an der Spitze habe die erst vor wenigen Wochen erfolgte Senkung der Umsatzprognose nichts zu tun, betonte er nun. Es werde unter seiner Führung auch „keinen gravierenden Strategiewechsel“ bei Krones geben.

Schon vor seinem Amtsantritt sei man ein Team gewesen und habe die Ziele gemeinsam definiert, die man versucht habe, mit der gesamten Krones-Mannschaft zu halten. Dann fügt er hinzu: „Aber wenn es der Markt einfach nicht hergibt, dann hat man diese Maßnahme ziehen müssen.“

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