Frankfurter Stadtwald so stark geschädigt wie nie zuvor

Frankfurter Allgemeine · Mechthild Harting ·

Hitze und Trockenheit dieses Sommers haben dem Forst der Stadt Frankfurt weiter zugesetzt. Kerngesunde Bäume wachsen dort nur noch wenige. Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer.

Frankfurter Stadtwald : Der Kampf der Bäume

Hitze und Trockenheit dieses Sommers haben dem Forst der Stadt Frankfurt weiter zugesetzt. Kerngesunde Bäume wachsen dort nur noch wenige. Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer.

Der Frankfurter Stadtwald ist so stark geschädigt wie nie zuvor. Unter dieser Überschrift ist jetzt der Zustandsbericht des Forstes vorgestellt worden. Nach dem Rekordsommer 2026 mit extremer und lang anhaltender Hitze und Trockenheit sei nun die Hälfte aller Bäume – exakt 49,7 Prozent – stark geschädigt. „Kerngesunde Bäume sind kaum noch zu finden“, teilt Klimaförster Lukas Hartmann mit, der den Bericht, den der Stadtforst seit 1984 jedes Jahr erstellt, präsentiert hat. Auch der Anteil der zumindest mittelstark geschädigten Gehölze habe mit 84,9 Prozent einen neuen Höchstwert erreicht. Das sei primär Folge der Sommermonate, die nach Angaben von Hartmann inzwischen sehr stark den mediterranen Witterungsverhältnissen der Provence von vor wenigen Jahrzehnten ähnelten.

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