Die CSU will Ilse Aigner als Bundespräsidentin durchsetzen
Neue Zürcher Zeitung · Ruben Giuliano ·
Am kommenden Montag will Friedrich Merz die Kandidatin der Union für das höchste deutsche Staatsamt festlegen. Der zögerliche Prozess gilt manch einem in der CSU als Indiz dafür, dass sich die Unionsparteien voneinander entfernen.
Die CSU will Ilse Aigner als Bundespräsidentin durchsetzen – und ist frustriert vom Kanzler
Am kommenden Montag will Friedrich Merz die Kandidatin der Union für das höchste deutsche Staatsamt festlegen. Der zögerliche Prozess gilt manch einem in der CSU als Indiz dafür, dass sich die Unionsparteien voneinander entfernen.
Anfang nächster Woche soll feststehen, wer als Kandidatin der Unionsparteien ins Rennen geht bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten im Januar nächsten Jahres. Die Personalspekulationen halten seit Monaten an. Schliesslich hatte der CSU-Vorsitzende Markus Söder bereits im April die bayrische Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Kandidatin für das höchste deutsche Staatsamt ins Spiel gebracht – und war damit einer gemeinsamen Entscheidung von CDU und CSU zuvorgekommen. Ursprünglich hatten der CDU-Chef Friedrich Merz und Söder vereinbart, einen gemeinsamen Kandidatenvorschlag zu machen.
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