The Spark: Alternative zu Nvidia? Technologiepreis für Photonikchips

Handelsblatt · Christof Kerkmann, Nadine Schimroszik ·

Effizienter als Nvidia? Q.ant entwickelt eine neuartige Chiptechnologie, die ein großes Problem lösen könnte. Damit gewinnt das Start-up den Deutschen Digitalpreis The Spark.

Ein dominanter Anbieter, kaum Alternativen: Wer Rechenzentren für Künstliche Intelligenz betreibt, ist von Nvidia abhängig. Das Stuttgarter Start-up Q.ant will diese Marktdominanz aufbrechen – mit einem neuartigen Chip, der schneller und gleichzeitig effizienter rechnen können soll als die Konkurrenzprodukte.

Das Produkt ist nach Jahren der Entwicklung seit einigen Wochen verfügbar, in Stuttgart hat die Fertigung auf einer Pilotlinie begonnen. Für diese Entwicklung hat das Gründungsteam um Michael Förtsch am Donnerstag den Technologiepreis „The Spark“ des Handelsblatts und der Wirtschaftsberatung McKinsey gewonnen.

Als Ausgründung des Laserspezialisten Trumpf entwickelt Q.ant einen sogenannten photonischen Prozessor, der mit Licht statt Elektrizität rechnet. Das Verfahren soll den Energiebedarf senken, der insbesondere in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) enorm ist. Mit der Technologie lasse sich „eines der größten Probleme“ für KI in Europa adressieren, begründete McKinsey-Deutschlandchef Andreas Venus die Entscheidung der Jury.

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