Energie: Im Rennen um Uniper-Kauf erwägen zwei große Bieter Zusammenschluss

Handelsblatt · Jakob Blume, Catiana Krapp ·

Die Entscheidung, wer im Bieterverfahren bei Uniper weiterkommt, rückt näher. Die Bundesregierung will nur wenige Bieter zulassen. Das sorgt für Bewegung im Kreis der Interessenten.

Der norwegische Energiekonzern Equinor erwägt im Bieterverfahren um Uniper einen überraschenden Schachzug: Der Öl- und Gaskonzern mit Sitz in Stavanger könnte dem Konsortium der kanadischen Investoren Brookfield und CPP beitreten. Das hat das Handelsblatt von zwei mit dem Verkaufsprozess vertrauten Personen erfahren.

Equinor und Brookfield wollten sich auf Anfrage nicht äußern. Den Insidern zufolge könnten die Kanadier durch die Hinzunahme eines europäischen Konzerns ihre Chancen auf einen Zuschlag erhöhen. Gleichzeitig könnte so auch Equinor die eigenen Chancen steigern, von der Bundesregierung zur zweiten Runde des Bieterverfahrens eingeladen zu werden.

In der ersten Runde Ende September hatten mehrere Interessenten nicht bindende Angebote für den Energiekonzern Uniper abgegeben. Dazu zählen unter anderem der US-Finanzinvestor KKR zusammen mit RWE ebenso wie der tschechische Energiekonzern EPH.

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