ADHS bei Frauen: „Und plötzlich ergab mein ganzes Leben Sinn“ | Leben & Wissen

Bild · Claudia Mende ·

ADHS bei Frauen wird oft übersehen. Eine Mutter erzählt, wie die Diagnose des Sohnes ihr eigenes Leben erklärte und warum sie sich dann erleichtert fühlte.

Leben mit ADHS: Als ich die Diagnose bekam, dass ich völlig normal bin

BILD-Redakteurin Claudia Mende hat aus einer Besonderheit eine innere Stärke entwickelt

Als ihr Sohn die Diagnose ADS bekam, dachte diese Mutter zunächst an weitere Sorgen und Therapien. Dann machte sie selbst den Test. Mit 46 Jahren hatte ihr Leben plötzlich eine Erklärung: das verträumte Mädchen, das Mobbing und das Gefühl, immer irgendwie anders zu sein. Ihre Geschichte zeigt, warum ADHS bei Mädchen so oft übersehen wird. Die Hyperaktivität muss nicht sichtbar sein, das Chaos kann sich vollständig im Kopf abspielen. 2024 stieg die Zahl der Erstdiagnosen bei Mädchen in Deutschland binnen eines Jahres um 21 Prozent. Und auch der Umgang mit Medikamenten und Therapien ist nicht für alle gleich. Lesen Sie mit BILDplus, wie die Mutter und ihr Sohn mit der Diagnose umgehen und warum sie heute sagt: Mit mir hat nie etwas nicht gestimmt.

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