Nick Hanauer: Warum der Milliardär vor der wachsenden Ungleichheit warnt
Neue Zürcher Zeitung · Auswärtige Autoren NZZ ·
Mit Investitionen ins Tech-Business hat Nick Hanauer viel Geld gemacht. Und mahnt: Die Reichen verdankten ihren Reichtum denen, die ihre Produkte kauften. Wenn diese Leute verarmten, stürze das System zusammen.
Der Milliardär Nick Hanauer redet den Superreichen ins Gewissen: Wirtschaftliche Ungleichheit ist schlecht fürs Geschäft
Mit Investitionen ins Tech-Business hat Nick Hanauer viel Geld gemacht. Und mahnt: Die Reichen verdankten ihren Reichtum denen, die ihre Produkte kauften. Wenn diese Leute verarmten, stürze das System zusammen.
Der soziale Frieden in unseren Nachbarländern erlebt gerade seine grösste Zerreissprobe seit der Euro-Krise. Während randalierende Mobs in Frankreich, Italien und Spanien Strassen und Rathäuser in Brand setzen, planen die linken Wahlgewinner in Berlin die Enteignung grosser Immobilienkonzerne. Auch jenseits des Atlantiks kracht es im Solidaritätsgebälk. In Kalifornien ist die Niederlage für die geplante Milliardärssteuer nach der Auszählung von gut 61 Prozent der Stimmen (Stand: Donnerstagabend) nahezu sicher. Der Wahlkampf zu «Proposition 40», wie der Gesetzesentwurf heisst, wurde mit harten Bandagen, scharfer Rhetorik und, aufseiten der Gegner, mit einer gewaltigen Kriegskasse geführt.
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