Vorfall in Eckernförde: Tödlicher Streit um Drogen – 23-Jähriger bekommt Bewährungsstrafe

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An der Ostsee endete ein Drogengeschäft mit dem Tod eines 15-Jährigen. Ein 23-Jähriger war danach wegen Totschlags angeklagt, der Vorwurf bewahrheitete sich aber nicht. Eine Bewährungsstrafe erhielt der Mann trotzdem.

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 15-Jährigen bei einem mutmaßlichen Drogengeschäft im März hat das Landgericht in Kiel einen 23-Jährigen wegen Beihilfe zum Handeltreiben mit Cannabis zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Einsatz des Messers durch den aus Bremen stammenden Angeklagten gegen den 15-Jährigen aus Notwehr gerechtfertigt war. Nach Überzeugung des Gerichts fungierte der Mann bei dem mutmaßlichen Drogengeschäft lediglich als Fahrer. Die Bewährungszeit beträgt vier Jahre.

Der Jugendliche habe im Zuge des Konflikts die Fahrertür geöffnet und den Angeklagten mit einem Messer angegriffen, sagte der Vorsitzende Richter Philipp Wirth in seiner mündlichen Urteilsbegründung. Der Angeklagte habe Angst um sein Leben gehabt und deshalb ohne zu zielen zugestochen. Dabei traf er den 15-Jährigen in die Brust. Der Jugendliche erlag noch am Tatabend seinen Verletzungen.

Ursprüngliche Anklage wegen Totschlags

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