Meckel & Matthes: Blauer Tsunami, rote „Slopaganda“ und die Krise der Jugend
Handelsblatt ·
Meckel und Matthes blicken auf eine denkwürdige Wahlnacht der Demokraten – und was sie für die Wahlkämpfe der Zukunft bedeutet. Außerdem: Warum immer Jugendliche das Weite suchen.
Die Demokraten feiern einen deutlichen Sieg bei den US-Midterms. Publizistin Miriam Meckel hat die Wahlnacht in Los Angeles verfolgt und spricht von einer Korrektur durch die Wähler. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes warnt vor zu viel Euphorie: Das Ergebnis sei vor allem eine Protestwahl gegen US-Präsident Donald Trump, keine Liebeserklärung an die Demokraten.
Außerdem beschäftigt die Hosts eine Entwicklung, die den Wahlkampf grundlegend geprägt hat: KI-generierte „Slopaganda“, also propagandistische KI-Wahlwerbung, mit deren Hilfe vor allem die Republikaner versucht haben, die Amerikaner auf ihre Seite zu ziehen.
Nach einer Diskussion über die Frage, warum so viele Amerikaner bei den Prognosemärkten auf den Ausgang der US-Wahlen gewettet haben, blicken Meckel und Matthes nach Deutschland. Fast jeder zweite junge Erwachsene erwägt, auszuwandern. Stimmt das „Preis-Leistungs-Verhältnis“ des Staates nicht mehr? Oder liegt es an einer Generation, die immer mehr fordert und immer weniger leistet? Mehr dazu in der aktuellen Folge von Meckel & Matthes.
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